Bar 25 – Grand Closing… I would…

…bis bald.

ThunderCats, Stylophone und Mars-Kappe…

Gestern war noch einmal Geburtstag für mich. Grundsätzlich muss ich erst einmal erwähnen, dass ich in der Regel über 8 Monate Geburtstag habe. Das ist schön, da man dadurch jeden Anlass aufgreifen kann um eine Geburtstagsfeier daraus zu machen und eine Menge Geschenke über das gesamte Jahr hinweg verteilt, von vielen verschiedenen Leuten (Freunden, Liebschaften und anderem Gesindel) erhält.

Wie gesagt, gestern war wieder einmal Geburtstag. Das Albino Zebra war zu Besuch. Er ist irgendwie so etwas wie Verwandtschaft, Familie, ein Angehöriger, ein Zwilling oder Ähnliches. Es ist in etwa so wie bei „Mein Vater ist ein Außerirdischer“, nur das Albino Zebra nicht mein Vater ist.

Wir haben die gleichen Eltern, wurden aber auf verschiedenen Planeten geboren. Er auf dem Mars und ich auf der Erde und ab und an da treffen wir uns und erzählen über Mars und Erde, Liebe, Games, Sonnen, Pics und Katzen. Man muss wissen, dass das Albino Zebra ein erfolgreicher Mann auf dem Mars ist. Blog Albino Zebra

Er war erst vor ein paar Tagen wieder auf der Erde um Nachforschungen anzustellen. Diesmal in New York und von dort brachte er mir etwas mit. Nachträgliche Geburtstagsgeschenke, da er bis gestern noch keine Zeit gefunden hat, mir etwas zu schenken. Er wollte mir erst etwas vom Mars schicken. Das lehnte ich aber ab, da ich schon genug Marskrempel in meiner Wohnung liegen habe und man die wenigsten Dinge hier auf der Erde wirklich gebrauchen kann. So schlug er vor, dass er mir etwas von der Erde schenken möchte und ich sagte: „Ja, das ist ein guter Vorschlag Albino Zebra“.


Die unglaublichen Geschenke des Albino Zebra:

Das erste Geschenk ist ein ThunderCats T-Shirt mit dem Anführer Leo vorne drauf. Das ist ein echter Klassiker, voll retro und super cyber. Das werde ich zu ganz speziellen Anlässen tragen: Hochzeiten, Beerdigungen, zum Shoppen und zu noch ausstehenden Bar Mitzwas.https://i1.wp.com/media.80stees.com/images/products/Thundercats_Lion-O_Sword.jpg

Das zweite Geschenk ist ein Stylophone. Das ist eine kleine Heimorgel, die jeder spielen kann. Durch eine kleine Metalltastatur und einem Eingabestift, bedient man das Stylophone und entlockt ihm die “himmlischsten“ = nervigsten Töne. Ein echter Wahnsinn, was für ein Geschenk.https://i0.wp.com/regmedia.co.uk/2008/01/25/stylophone.jpghttps://i1.wp.com/i158.photobucket.com/albums/t118/biabal/Rolph_Harris-Stylophone_b.jpghttps://i1.wp.com/blog.stuttgarter-zeitung.de/wp-content/stylophon-ad-1979.jpg


Naja und dann das dritte Geschenk. Hierbei konnte er es sich dann doch nicht verkneifen, etwas vom Mars mitzubringen. Aber es ist trotzdem ein tolles Geschenk. Eine echte, marsianische Känguru-Kappe für Höhenflüge im alltäglichen Leben und wenn der Teppich auf den man “runterkommen“ soll, über einem schwebt.

Jetzt ist er schon wieder weg und wertet seine Reise aus. Ich freu mich auf ein Wiedersehen, bis bald Albino Zebra.

…und weil ich heut Geburtstag habe…


Zum Geburtstag wünsch auch ich mir alles Gute.


24 Jahre, 288 Monate, 8760 Tage alt. Jedes Jahr Geburtstag, jedes Jahr (+1) und irgendwann alt und verschrumpelt.  Aus Jung wird Alt. Aus 0 wird 24+.

Rumgesessen und gefeiert, geschwiegen und geschrienen, stillgestanden und getanzt, vom Balkon geschaut und geflirtet, geatmet und geraucht, die Frische des Morgens und die Hitze in der Menge, Nähe und Weite, Nichtgeburtstag und Geburtstag.

Von meiner Wohnung aus ging es in die WG eines Freundes(neuen), in der Warschauerstr., im 5. Stockwerk, fast über der Stadt mit Aussicht auf das Frankfurter Tor,  die O2-world Reklametafe  und die Spitze des Fernsehturms. Ein Kommen und Gehen, eine große Party, mit 40 – 60 Leuten, Freunden, Unbekannten. Eine Party mit DJ, eine Party mit Alkohol, mit Essen und Kuchen, mit einem Bad, mit einem Labyrinth aus Zimmern, mit einem Waschbecken mitten im Zimmer, mit Balkonen  wo hin man sah. Emotionen flogen durch die Türen, krakselten an den Wänden entlang, krochen über den Boden an den Personen hoch und schwebten von Zimmer zu Zimmer, von Balkon zu Balkon.


Ich kann nicht mehr im Einzelnen beschreiben, was dort alles vorgefallen ist. Das trägt eigentlich auch gar nichts zur Sache. Wichtig ist nur zu erwähnen, dass es etwas Schönes war.

Um halb sieben erreichte die Gruppe, bestehend aus Jungen und Mädchen, jeweils zu zweit die Bar 25. Man ließ uns herein, der Jahrmarkt fing gerade an. Die Karussells drehten sich, der Jahrmarksschreier richtet seine Krawatte, die Menge jubelte und klatschte Beifall. Einige Leute übergaben sich, manche tanzten sogar und alle waren glücklich. Das Wasser schlummerte. Nur ein leichtes Atmen war zu vernehmen, die Welt schien gespiegelt. Die Spree schien etwas vergessen zu haben, denn es sah so aus, als würde sie zurück zur Quelle wässern, ganz ruhig, als würde sie nur schlafwandeln. Schön.

Nun habe ich immer noch Geburtstag. Ich habe vor dem Schlafen und danach Geburtstag. Und täglich grüßt das Murmeltier. Ich bin auf morgen gespannt.


Und am Ende, etwas zum Innehalten.