Der Katzen-Knopf…

 

Und für Alles das besonders ist und etwas hervorgehoben werden sollte in den weiten Weiten des riesigen Internets. Ein Zeichen, eine Richtlinie, etwas Festes, etwas Sicheres, eben etwas Halt in dieser schnellen Zeit der fließenden und fliegenden Informationen.

Der Katzen-Knopf!


Jetzt kann sich jeder sicher sein, das es sich um etwas Informatives handelt. Wie die Lebensmittelampel, nur etwas aussagekräftiger, kontrollierter und frei von unerwünschten Geschmacksstoffen.  Der neue hervorragende, ausgezeichnete TÜV im Internet. Völlig kostenlos und ohne Nebenwirkungen.

Das Team Katzen-Knopf ist ab heute im Einsatz und durchforstet das Internet nach Besonderem und wird demnächst immer wieder über tolles berichten.


Auch Sie, werter Leser, können ab heute mit dabei sein, ein Teil dieses neuen, offenen Internetdienstes werden, indem Sie dem Team Besonderes und Einzigartiges zuschicken. Wir bearbeiten es so schnell wie möglich und werden eine Bewertung vornehmen.

Alle Themen, alle Formate umfasst diese neue Kennzeichnung des Besonderen.

Ob Sinn oder Unsinn, es kommt auch auf Sie an und es funktioniert auch nur, wenn Sie dabei sind.

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Sonntag. Etwas für die Seele…

Es ist wieder einmal Sonntag.

Es regnet.

Die Nachbarn sind laut.

Der Tee dampft und die Musik klingt genau so,

wie sie an einem Sonntag klingen sollte.

Kat Frankie

http://stylespion.de/wp-content/uploads/2008/07/kat_frankie_birds.jpg

Ich find die Tante wirklich echt klasse. Eine unglaubliche Stimme, voller Gefühl und Hingabe, Leidenschaft und Eigensinn. Ein Stück Berlin. Wenn sie mal wieder irgendwo bei euch in der Gegend ist, einfach vorbeischauen.

Empfehlenswert!

http://www.katfrankie.com/

http://www.myspace.com/soundslikekatfrankie

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Das ist eine winzige Auswahl von etwas, das man sich bei diesem Wetter zu Gemüt führen kann. Am besten mit einem Blick aus dem Fenster, einem Fotoalbum oder dem Geräusch von dem ruhenden Staubsauger in der Ecke zu genießen.

Alles ist Eins bis hin zur Eindimensionalität…

Hallo liebe Leser und Leserinnen,

eine Krankheit hat mir schwer zu schaffen gemacht und verhinderte ein weiteres Posten. Aber Dank Vitamin C und dessen Freunden bin ich schon wieder auf dem Weg der Besserung, hoffe ich zumindest. Ich kann dem werten Leser auch nur wärmstens empfehlen, im Fieberwahn keine Filme sich anzuschauen, die “ab 18“ eingestuft sind, weil dies zu einem unruhigen Schlaf führen kann. Realität und Fiktion verschwimmen und man weiß irgendwann nichtmehr, ob etwas, das man vor Augen hat, Wahr oder nur Schein ist, ob man wirklich schläft oder wach ist, ob man nur eine Minute schlafen kann, die sich aber wie Stunden anfühlt. Der Wecker am Fußende ist doch der Beweis.

Und wenn es wirklich nur Schein ist, dann ist es auch mit der Hand zerstörbar, indem man einfach mit ihr hindurch fährt und es sich danach in Rauch auflöst. Natürlich, bei klarem Verstand ist das kein Problem, wenn aber der Geist verrücktspielt, weil man vom Fieber geleitet wird, dann verändert sich die Wahrnehmung und es ist nichtmehr so einfach zwischen Schlucht und Straße, zwischen Baum und Erlkönig, zwischen Traumland und Beziehungskriese zu unterscheiden. Alles verschwimmt. Alles wird zu einem großen Ganzen. Alles ist Eins.

Im Fieberwahn stellte ich mir auch immer wieder und immer und immer wieder die selbe Frage: Darf ich mir jetzt, noch ohne dabei ein schlechtes Gewissen zu bekommen, die Zähne putzen? Ich fand den Biber sowieso schon immer scheiße.

Ein Werbespot, mit großer Wahrscheinlichkeit von der Gegenbewegung inszeniert, rät davon ab, sich die Zähne zu putzen, indem man 20 verrückte, aus der Klapsmühle entflohene Kinder zeigt, die völlig weltfremd durch eine surreale Welt laufen, Zahnputzcreme essen, Saxophon spielen und sich bewegen, als wären sie auf chemischen Drogen.

Und ich frage Dich: Wenn du nicht wüsstest, ob die knatternde Motorsäge vor deinen Augen Wirklich ist oder Illusion, würdest du dann Deine Hand durch Sie hindurch schlagen, damit sie sich in Rauch auflöst?

Bei mir war es so, dass sich Johnny Depp in den Endboss von Tetris verwandelt hat und ich nicht sagen konnte, ob der Tetrisboss sich als Johnny Depp verkleidet hat, oder ob es umgedreht ist und ich habe auch viel zu viel Angst gehabt in das Monster hinein zu schlagen.

Es hätte ja wirklich ein Traum sein können, dann wäre nichts passiert. Aber wenn nicht, dann hätte ich Johnny Depp verletzen können und mit Sicherheit wäre eine Klage ins Haus geflattert: “ Sehr geehrter Herr von Katz, ich verklage Sie. “. Da hätt ich dann mein Leben lang bezahlen können für ein blaues Auge und das nur, weil ich nicht richtig hingeguckt habe. Verrücktes Leben, verrücktes Dasein, verrückte unwirkliche, temporäre Illusionsrealität.

Sie fragt: Wo bist du?

Sie antwortet: Alles ist Eins!

Sie: Ja, stimmt!


Und dann die letzten Tage,  Verrücktwerden vom Warten auf eine Antwort. Puh. Es ist heut zu Tage alles gar nicht mehr so leicht. Ich habe jetzt auch den Spruch von Albino Zebra und Wer-ist eigentlich-dieser-Eggi verstanden. „Hoffentlich kann ich noch bis 45 arbeiten.

Die Welt und mit ihr das Denken  werden  immer mehr zu einer Scheibe.  Schon verrückt, der Film wollte eigentlich nur dem realen Leben so nah wie möglich sein und jetzt durch die neue 3D-Technologie hat man es auch fast geschafft, da  wird das menschliche Denken immer  eindimensionaler.

einfach zuhören, ich hab schön gefeiert…

Bar 25 – Grand Closing… I would…

…bis bald.

Es ist gut, dass es so etwas immer noch gibt…

Battel-Nixen

Es ist oft gar nicht so wichtig, viel über ein Thema zu schreiben. Manchmal reichen schon ein paar Bilder oder Videos um einem das gesamte Ausmaß dieser Situation zu schildern. Wie auch in diesem Fall.

Vier Rapperinnen batteln sich, mehr schlecht als recht. Wobei man hier noch sagen muss, dass die linken Damen wenigstens textsicher sind, im Gegensatz zu den rechten Hühnern. Man kann aber auch leicht mit ein paar Worten über die Herkunft, viel Streit vom Zaun brechen.

Bis heute kann ich nicht verstehen, warum man sich vor versammelter Mannschaft,  gegenseitig  dreckige Wäsche an den Kopf schmeißen muss/soll/will?

Im Großen und Ganzen kann man dazu nur sagen.  Fremdschämen vom Allerfeinsten.


Alice im Hochzeitsland

http://yvettesbridalformal.com/ ist eine der wundervollsten Seiten des “ www‘s“ . Hier passt alles zusammen. Eleganz gepaart mit Stil und Leidenschaft. Krönend untermalt/übermalt von traditioneller Musik, sanften House-Klängen und mittelalterlichem Harfenspiel. Traumhaft. Man taucht in die Welt von Yvette ein und fühlt sich fortan wie eine Prinzessin. Bereits nach den ersten Minuten des  Herumstöberns in ihrem Labyrinth, weiß man nicht mehr, wo weder Oben noch Unten ist. Man verliert die völlige Orientierung, denn Alles ist ein Link, ein Link zu irgendetwas Neuem, zu einem genau so unordentlich und völlig sinnlos angeordnetem Wirrwarr. Die Musik im Hintergrund beginnt nach 3 Sekunden nur noch zu nerven und man weiß rein gar nicht, wo der Player, der die Musik abspielt auf der Seite überhaupt zu finden ist. Denn das ist das Schöne. Er hat jedes Mal eine andere  Position.

Mein Fazit: Traum und Alptraum von einer Hochzeit liegen hier sehr und ich betone wirklich sehr dicht beieinander.


Ein Scheidenwischer zum Erfolg

Jetzt muss ich kurz lächeln, denn diese einzigartige Liebeserklärung ist ein Gedicht, das Keines ist und doch eins ist.

Mir kommen fast die Tränen beim Anschauen dieses Videos. Ein so toll aufgeräumtes Zimmer.  In meinem damaligen Kinderzimmer hätte ich so einen Webcam-Gruß an meine heimlich Liebe nicht drehen können. Die hätte mich ja nie genommen, so wie es da immer ausgesehen hat. Aber hier, hier hat alles seinen Platz.

Die schnulzige Musik im Hintergrund ist absolut hypnotisierend, genauso wie sein ständiges Hin- und Hergedrehe.

Das Schönste aber an dem ganzen Versuch, die 2 Jahrgangsstufen ältere, vollbusige und mit dem Schulmacker halb liierte Ische ins Bett zukriegen, ist und bleibt doch der Schnurri, Scheidenwischer, Bröselbesen, Hippielippe, Muschibürste, Oliba, Pornobalken, Popelbremse oder Schenkelbesen.

Ich hoffe, du hast deine Caro bekommen. So viel Ehrlichkeit, Liebe, Dichtkunst und Hingabe kann doch nicht immer nur in diesen billigen Teenie-Filmen zum Erfolg führen.

Das Leben schreibt die schönsten Geschichten.

ThunderCats, Stylophone und Mars-Kappe…

Gestern war noch einmal Geburtstag für mich. Grundsätzlich muss ich erst einmal erwähnen, dass ich in der Regel über 8 Monate Geburtstag habe. Das ist schön, da man dadurch jeden Anlass aufgreifen kann um eine Geburtstagsfeier daraus zu machen und eine Menge Geschenke über das gesamte Jahr hinweg verteilt, von vielen verschiedenen Leuten (Freunden, Liebschaften und anderem Gesindel) erhält.

Wie gesagt, gestern war wieder einmal Geburtstag. Das Albino Zebra war zu Besuch. Er ist irgendwie so etwas wie Verwandtschaft, Familie, ein Angehöriger, ein Zwilling oder Ähnliches. Es ist in etwa so wie bei „Mein Vater ist ein Außerirdischer“, nur das Albino Zebra nicht mein Vater ist.

Wir haben die gleichen Eltern, wurden aber auf verschiedenen Planeten geboren. Er auf dem Mars und ich auf der Erde und ab und an da treffen wir uns und erzählen über Mars und Erde, Liebe, Games, Sonnen, Pics und Katzen. Man muss wissen, dass das Albino Zebra ein erfolgreicher Mann auf dem Mars ist. Blog Albino Zebra

Er war erst vor ein paar Tagen wieder auf der Erde um Nachforschungen anzustellen. Diesmal in New York und von dort brachte er mir etwas mit. Nachträgliche Geburtstagsgeschenke, da er bis gestern noch keine Zeit gefunden hat, mir etwas zu schenken. Er wollte mir erst etwas vom Mars schicken. Das lehnte ich aber ab, da ich schon genug Marskrempel in meiner Wohnung liegen habe und man die wenigsten Dinge hier auf der Erde wirklich gebrauchen kann. So schlug er vor, dass er mir etwas von der Erde schenken möchte und ich sagte: „Ja, das ist ein guter Vorschlag Albino Zebra“.


Die unglaublichen Geschenke des Albino Zebra:

Das erste Geschenk ist ein ThunderCats T-Shirt mit dem Anführer Leo vorne drauf. Das ist ein echter Klassiker, voll retro und super cyber. Das werde ich zu ganz speziellen Anlässen tragen: Hochzeiten, Beerdigungen, zum Shoppen und zu noch ausstehenden Bar Mitzwas.https://i1.wp.com/media.80stees.com/images/products/Thundercats_Lion-O_Sword.jpg

Das zweite Geschenk ist ein Stylophone. Das ist eine kleine Heimorgel, die jeder spielen kann. Durch eine kleine Metalltastatur und einem Eingabestift, bedient man das Stylophone und entlockt ihm die “himmlischsten“ = nervigsten Töne. Ein echter Wahnsinn, was für ein Geschenk.https://i0.wp.com/regmedia.co.uk/2008/01/25/stylophone.jpghttps://i1.wp.com/i158.photobucket.com/albums/t118/biabal/Rolph_Harris-Stylophone_b.jpghttps://i1.wp.com/blog.stuttgarter-zeitung.de/wp-content/stylophon-ad-1979.jpg


Naja und dann das dritte Geschenk. Hierbei konnte er es sich dann doch nicht verkneifen, etwas vom Mars mitzubringen. Aber es ist trotzdem ein tolles Geschenk. Eine echte, marsianische Känguru-Kappe für Höhenflüge im alltäglichen Leben und wenn der Teppich auf den man “runterkommen“ soll, über einem schwebt.

Jetzt ist er schon wieder weg und wertet seine Reise aus. Ich freu mich auf ein Wiedersehen, bis bald Albino Zebra.

Und da wär ich doch fast…

Geht der Eine, so gibt der Eine dem Anderen einen warmen Händedruck.

So hat der Andere, auch wenn er allein sein wird, zumindest noch den warmen Händedruck des Einen.




Es ist schon faszinierend. Auf der einen Seite ist das Leben so wundervoll, das Leben an sich, die Blumen.  Das blumige Gerede von dem Wind, der sanft die Wangen der Kinder am Strand zu küssen scheint. Prasselndes Feuer. Wolken die nach Zuckerwatte riechen und wie Erdbeeren aussehen. Freunde, Musik, die egal wie sie auch immer klingen mag,  jemanden auf der Welt im inneren bewegt. Ein Kuss, der deine Wangen erröten lässt. Eine Briefmarke, die man anleckt. Einen Film, den  man lauter macht. Das Licht, das man anmacht. Die Liebe und die Geburt eines Kindes. Ein sich im Wind schaukelnder Baum der ein Blatt verliert und dein Herz, mit dem Tanz seines Kindes, zum schlagen bringt.

Eben das Schöne und auf der anderen Seite?… alles Schreckliche, das wenn ich es aufzählen würde, mir nur Tränen die Wangen herablaufen würden. Es muss wohl eben Gut und Schlecht geben,  Schön und  Hässlich, Glücklich und Traurig. Vielleicht einfach damit das Positive mehr wert erhält.

Man muss einfach Wert auf den Moment legen, denn der Moment ist nur jetzt und niemals wann anders. Er ist immer bereits vergangen sobald er da ist und darum sollte man ihm mit einem Lächeln begegnen, wenn man kann.



Oh ja, da fällt mir noch etwas dazu ein. Also, nicht immer den Moment verpassen. Manchmal musst du einfach etwas länger bleiben, um das Besondere zu finden und wenn dich mal wieder wer von der Seite anmacht: „Alter jetzt komm mal ‘grade, lass die Scheiße“, dann …einfach nicht hinhören, ein Lächeln auflegen, dem Typen kräftig in die Eier treten oder der Trulla eine auf ihre kleinen Möppschen geben und weiter machen. Das Leben ist doch viel zu kurz um bei jeder Gelegenheit gleich “rechts ran zu fahren“.

Wie hat es Michael Schumacher doch so schön formulieret: „Der Weg ist das Ziel“.



…und weil ich heut Geburtstag habe…


Zum Geburtstag wünsch auch ich mir alles Gute.


24 Jahre, 288 Monate, 8760 Tage alt. Jedes Jahr Geburtstag, jedes Jahr (+1) und irgendwann alt und verschrumpelt.  Aus Jung wird Alt. Aus 0 wird 24+.

Rumgesessen und gefeiert, geschwiegen und geschrienen, stillgestanden und getanzt, vom Balkon geschaut und geflirtet, geatmet und geraucht, die Frische des Morgens und die Hitze in der Menge, Nähe und Weite, Nichtgeburtstag und Geburtstag.

Von meiner Wohnung aus ging es in die WG eines Freundes(neuen), in der Warschauerstr., im 5. Stockwerk, fast über der Stadt mit Aussicht auf das Frankfurter Tor,  die O2-world Reklametafe  und die Spitze des Fernsehturms. Ein Kommen und Gehen, eine große Party, mit 40 – 60 Leuten, Freunden, Unbekannten. Eine Party mit DJ, eine Party mit Alkohol, mit Essen und Kuchen, mit einem Bad, mit einem Labyrinth aus Zimmern, mit einem Waschbecken mitten im Zimmer, mit Balkonen  wo hin man sah. Emotionen flogen durch die Türen, krakselten an den Wänden entlang, krochen über den Boden an den Personen hoch und schwebten von Zimmer zu Zimmer, von Balkon zu Balkon.


Ich kann nicht mehr im Einzelnen beschreiben, was dort alles vorgefallen ist. Das trägt eigentlich auch gar nichts zur Sache. Wichtig ist nur zu erwähnen, dass es etwas Schönes war.

Um halb sieben erreichte die Gruppe, bestehend aus Jungen und Mädchen, jeweils zu zweit die Bar 25. Man ließ uns herein, der Jahrmarkt fing gerade an. Die Karussells drehten sich, der Jahrmarksschreier richtet seine Krawatte, die Menge jubelte und klatschte Beifall. Einige Leute übergaben sich, manche tanzten sogar und alle waren glücklich. Das Wasser schlummerte. Nur ein leichtes Atmen war zu vernehmen, die Welt schien gespiegelt. Die Spree schien etwas vergessen zu haben, denn es sah so aus, als würde sie zurück zur Quelle wässern, ganz ruhig, als würde sie nur schlafwandeln. Schön.

Nun habe ich immer noch Geburtstag. Ich habe vor dem Schlafen und danach Geburtstag. Und täglich grüßt das Murmeltier. Ich bin auf morgen gespannt.


Und am Ende, etwas zum Innehalten.

BP und der Golf. Sport, Auto und Strom(kein Atom)…

http://www.flickr.com/photos/timo_beil/4056810110/sizes/z/in/photostream/



Ja, der Mensch sollte sich nicht immer über alles gleich aufregen. Erst einmal darüber nachdenken und dann laut werden. So schlimm war das nämlich gar nicht mit der explodierten Ölplattform von BP. Und was sind schon 780 Millionen Liter Öl, die seit der Katastrophe aus der kleinen Erde entwichen sind. Süß im Vergleich dazu, was es noch alles da unten zu holen gibt. Wo gehobelt wird fallen Späne. Das ist bekannt.


Man sollte sich daher auch mit wichtigeren Problemen beschäftigen und sich nicht auf einen Konzern stürzen, der es sich zur Aufgabe gemacht hat, die Welt am Laufen zu halten.  Einfach mal froh darüber sein, dass BP keine Atomkraftwerke baut. (schmunzel)

Außerdem, warum eigentlich immer soweit über den Tellerrand schauen? Golf von Mexiko, ganz schön weit weg, oder? Nö!  Es ist doch auch viel unterhaltsamer sich kleine, unscharfe und verpixelte Filme, Videos  und schöne Unterwasserbilder von austretendem Öl im Golf von Mexiko sich anzuschauen, als sich mit doofen Beiträgen über deutsche, unsichere und nasse Atomendlager, wie in Asse, zu beschäftigen und  nerven zu lassen.

Lustig austretendes Öl: Gut!


Nasses Endlager Asse: Gääähhhn!


Into the Wild – Paläo-Diät …

Falls man um diese Uhrzeit noch nicht gefrühstückt hat und man heute vielleicht auch vorgehabt hat noch mal hinaus in die schöne Natur zu fahren, empfehle ich doch mal unter den Baumrinden nach den Pommes-Frites des Waldes zu suchen. Man wird sich wieder kennen lernen und der Natur wieder ein Stück näher kommen.

In Amerika oder besser New York gibt es gerade einen neuen Diät-Trend, die Paläo-Diät. Man isst ausschließlich nur rohes, ungewürztes Fleisch und Fisch und ernährt sich nur von den Lebensmitteln, die es auch schon vor 10.000 Jahren gegeben hat.  Das heißt keine verarbeiteten Produkte wie zum Beispiel Brot, Ravioli oder Zucker. Ausschließlich Früchte der Saison. Einen Trend, den vorzugsweise reiche Bonzen und Neureiche sich zu Eigen gemacht haben. Sie laufen oberkörperfrei und ohne Schuhe durch die Stadt und den Central-Park.

Ich hoffe, dieser Trend wird sich auch bald in Berlin etablieren. Ich sehe es schon vor meinen Augen wie neureiche Indie-Schwuppis, ohne Haar auf der Brust mit rohem Fleisch in den Händen ihre Frauen von der Arbeit, in der Alten Schönhauser, abholen oder mit ihren Kindern die Kastanienallee herunter laufen. Sehe euch alle schon an der bis 2014 gereinigten Spree angeln und mit Pfeil und Bogen bewaffnet auf dem Park-Inn stehen, wo ihr auf Tauben schießt.

Von irgendetwas muss man ja leben und irgendetwas muss man in/aus seinem Leben ja nun einmal auch machen.

Ich freu mich auf die Zukunft. Ich bin gespannt.