Guter Rat ist teuer. Wieviel kostet dann eigentlich Hilfe?

Wenn ich so wär, wie der Herr,
dann wär das Leben weder halb noch schwer,
sondern nur krumm und schief,
und was war es, das mir Einer einst zurief?
Das Leben besteht aus Tieren und Pflanzen,
Beide verhalten sich wie Maden und Wanzen.
Doch nur der Mensch hält Inne und denkt,
und denkt, dass das Denken ihn lenkt.
Allein das Wesen über dir,
aus Mensch, Pflanz und Tier,
führt dich dahin, wo du hin sollst,
macht das, was es schon immer wollt.
Es ist nicht Gott, weder Buddha noch Tod,
es ist das Wesen, das über uns droht,
und den Finger hebt  “lasst es sein“
Rauchen macht krank und Trinken macht rein.
Am Ende liegen alle still am Boden.
Die Geschichte ist wahr, ungelogen.
Einer sagte: „Ich wollt dich niemals haben“,
und auf Erden flogen alle Raben,
hinter des Mannes Frau und Kinder her
und hinter ihm, als wären die Rabenmägen leer.
Sie hackten zu Boden, Mann, dann Kind und Frau.
Am Ende lagen sie tot im Morgentau.

Ende.

Etwas weniger, etwas mehr, etwas weniger Mehr dazwischen…


Ein Käfer, der hat Flügel

Die trägt er auf dem Rücken

Doch eins das sollt man nicht

Den kleinen Käfer drücken.



Denn Tausend kleine Viren

Und Millionen von Bakterien

Die nehmen gerne bei dir

Alle ihre Ferien.




Trinken Blut und spucken Speck

Und wälzen sich in ihrem Dreck.

Du merkst anfangs erst noch nichts

Bis es in der Seite sticht.


Doch dann ist alles schon zu spät.

In dir ist etwas, das dich quält

Das dich fickt und entstellt

Und etwas, das dich überlebt.



Und da wär ich doch fast…

Geht der Eine, so gibt der Eine dem Anderen einen warmen Händedruck.

So hat der Andere, auch wenn er allein sein wird, zumindest noch den warmen Händedruck des Einen.




Es ist schon faszinierend. Auf der einen Seite ist das Leben so wundervoll, das Leben an sich, die Blumen.  Das blumige Gerede von dem Wind, der sanft die Wangen der Kinder am Strand zu küssen scheint. Prasselndes Feuer. Wolken die nach Zuckerwatte riechen und wie Erdbeeren aussehen. Freunde, Musik, die egal wie sie auch immer klingen mag,  jemanden auf der Welt im inneren bewegt. Ein Kuss, der deine Wangen erröten lässt. Eine Briefmarke, die man anleckt. Einen Film, den  man lauter macht. Das Licht, das man anmacht. Die Liebe und die Geburt eines Kindes. Ein sich im Wind schaukelnder Baum der ein Blatt verliert und dein Herz, mit dem Tanz seines Kindes, zum schlagen bringt.

Eben das Schöne und auf der anderen Seite?… alles Schreckliche, das wenn ich es aufzählen würde, mir nur Tränen die Wangen herablaufen würden. Es muss wohl eben Gut und Schlecht geben,  Schön und  Hässlich, Glücklich und Traurig. Vielleicht einfach damit das Positive mehr wert erhält.

Man muss einfach Wert auf den Moment legen, denn der Moment ist nur jetzt und niemals wann anders. Er ist immer bereits vergangen sobald er da ist und darum sollte man ihm mit einem Lächeln begegnen, wenn man kann.



Oh ja, da fällt mir noch etwas dazu ein. Also, nicht immer den Moment verpassen. Manchmal musst du einfach etwas länger bleiben, um das Besondere zu finden und wenn dich mal wieder wer von der Seite anmacht: „Alter jetzt komm mal ‘grade, lass die Scheiße“, dann …einfach nicht hinhören, ein Lächeln auflegen, dem Typen kräftig in die Eier treten oder der Trulla eine auf ihre kleinen Möppschen geben und weiter machen. Das Leben ist doch viel zu kurz um bei jeder Gelegenheit gleich “rechts ran zu fahren“.

Wie hat es Michael Schumacher doch so schön formulieret: „Der Weg ist das Ziel“.



Eintausend Besucher pro Tag, wow… Danke…



Ich danke  !!!Allen!!! täglichen Leserinnen und Lesern…

Bitte weiterhin kräftig Abonnieren und Kommentieren. Bis ganz bald.

Euer Herr von Katz

Mautz!



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Mein Kopf ist folglich rein, WC-rein…

Ta-Da, der neue Header ist da und dazu das gleichnamige Gesamtwerk „Am Ende kratzen die Tatzen“. Das ist Mikesch, meine Lieblingskatze. Bitte nicht wundern, wenn Mikeschs Gestalt sich in der Zukunft ändern sollte, so liegt das einfach daran, dass ich mich ändere, verändere und so ändert und verändert sich auch diese Katze, die nicht ohne mich sein kann, weil sie aus meinem Köpfchen entspringt.

Die Woche:

Ich bin eine ganze Woche dem Blogleben ferngeblieben. Jedes Mal, sobald ich mich wieder aufgerafft habe etwas zu schreiben, kam etwas Belangloses mir dazwischen und nahm dann doch, verkleidet als etwas unbeschreiblich Wichtiges, all meine Zeit in Anspruch. Vielleicht war es aber auch einfach das innere Bedürfnis, einmal völlig abzuschalten und ganz weit in eine einsame Welt zu flüchten. Meine Woche bestand im Wesentlichen darin, literweise Kaffee in mich hinein zu schütten, Tonnen von Tabak zu inhalieren, täglich mir das Gleiche zu kochen, die gleiche Playlist in iTunes ablaufen zu lassen, einmal am Tag das Haus zu verlassen, um Essen und Trinken einzukaufen  für die Zeit nach Ladenschluss und mich mit meinem Körper zu beschäftigen.

So, ab heute wird sich das auch wieder ändern. Eine neue Woche hat begonnen. Die Letzte war erholend im Sinne von, den Kopf freizubekommen, von Allem was sich dort in letzter Zeit an Überflüssigkeit und informationslosen Nichtigkeiten angesammelt hat. Mein Kopf ist folglich rein, WC – rein, Babypo – weich, Heizdecken – gewärmt, nach Erdbeerenduftend, süß, gesund und von Wünschen und Träumen verkatert und das im positiven Sinne.

Das Inselleben geht nun zu Ende. Mein selbstgebautes Floß steht bereit zum Aufbruch. „Auf Wiedersehen“, heißt es jetzt zu sagen. Es fällt nicht schwer.

Aus diesem Grund mag ich Katzen…


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