Ich bin der Regen

Ein Baum steht auf einer Wiese.

Die Wiese ist grün und weiße Wolken auf dem blauen Himmel spiegeln sich in den Augen der völlig nackten, vollbusigen, vor Lust tropfenden Weibchen. Die Lippen prall wie Gummiboote, die Brüste drall wie dralle Brüste. Arsch an Arsch, wie Eiskugeln in einem Vanille-Schoko-Nuss-Eisbecher. Die Gesichter sanft, perfekt wie Schnee am Wegesrand und ich kann sie alle beobachten aus sicherer Entfernung. Wenn sie sich lieben, so werde ich bei ihnen sein, wenn sie etwas von ihren Brüsten essen, so wird mein Appetit größer, wenn sie ihre Blasen leeren, versuche ich ganz genau hinzuhören und falls sie mich entdecken sollten, so werde ich mich nicht schämen, aufstehen eine Zeitung nehmen und so tun, als wäre ich in die Tageszeitung vertieft und nicht in sie.

Doch sie werden nicht, denn ich bin so klein und leise wie eine Maus und so groß und geil wie ein Elefant nach der Erdnuss. Ich bin der Löwe, ich mache ihre Schwachstellen aus. Ich rieche das Blut, rieche den Saft und schmecke ihre natürliche, unendliche Geilheit.

Ich beobachte jeden Schritt, jeden Atemzug, jedes Zucken und sobald ich ein Weibchen hinken sehe, werde ich es reißen, denn ich bin der Löwe, ich bin der Elefant und ich bin die Maus in einem Wesen.

Ich bin der göttliche Vogel, der das Gleichgewicht bringen wird, ich bin das Messer, das alles schneidet, ich bin der Wind, der alles antreibt, ich bin das Wetter, die Sonne, das Wolkenmeer, Schnee und Wind. Ich bin der Regen.

Der Regen bin ich.

Der Regen, der auf die Blätter des Baumes fällt unter dem ich hocke.

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Bar 25 – Grand Closing… I would…

…bis bald.

Into the Wild – Paläo-Diät …

Falls man um diese Uhrzeit noch nicht gefrühstückt hat und man heute vielleicht auch vorgehabt hat noch mal hinaus in die schöne Natur zu fahren, empfehle ich doch mal unter den Baumrinden nach den Pommes-Frites des Waldes zu suchen. Man wird sich wieder kennen lernen und der Natur wieder ein Stück näher kommen.

In Amerika oder besser New York gibt es gerade einen neuen Diät-Trend, die Paläo-Diät. Man isst ausschließlich nur rohes, ungewürztes Fleisch und Fisch und ernährt sich nur von den Lebensmitteln, die es auch schon vor 10.000 Jahren gegeben hat.  Das heißt keine verarbeiteten Produkte wie zum Beispiel Brot, Ravioli oder Zucker. Ausschließlich Früchte der Saison. Einen Trend, den vorzugsweise reiche Bonzen und Neureiche sich zu Eigen gemacht haben. Sie laufen oberkörperfrei und ohne Schuhe durch die Stadt und den Central-Park.

Ich hoffe, dieser Trend wird sich auch bald in Berlin etablieren. Ich sehe es schon vor meinen Augen wie neureiche Indie-Schwuppis, ohne Haar auf der Brust mit rohem Fleisch in den Händen ihre Frauen von der Arbeit, in der Alten Schönhauser, abholen oder mit ihren Kindern die Kastanienallee herunter laufen. Sehe euch alle schon an der bis 2014 gereinigten Spree angeln und mit Pfeil und Bogen bewaffnet auf dem Park-Inn stehen, wo ihr auf Tauben schießt.

Von irgendetwas muss man ja leben und irgendetwas muss man in/aus seinem Leben ja nun einmal auch machen.

Ich freu mich auf die Zukunft. Ich bin gespannt.