Ich bin der Regen

Ein Baum steht auf einer Wiese.

Die Wiese ist grün und weiße Wolken auf dem blauen Himmel spiegeln sich in den Augen der völlig nackten, vollbusigen, vor Lust tropfenden Weibchen. Die Lippen prall wie Gummiboote, die Brüste drall wie dralle Brüste. Arsch an Arsch, wie Eiskugeln in einem Vanille-Schoko-Nuss-Eisbecher. Die Gesichter sanft, perfekt wie Schnee am Wegesrand und ich kann sie alle beobachten aus sicherer Entfernung. Wenn sie sich lieben, so werde ich bei ihnen sein, wenn sie etwas von ihren Brüsten essen, so wird mein Appetit größer, wenn sie ihre Blasen leeren, versuche ich ganz genau hinzuhören und falls sie mich entdecken sollten, so werde ich mich nicht schämen, aufstehen eine Zeitung nehmen und so tun, als wäre ich in die Tageszeitung vertieft und nicht in sie.

Doch sie werden nicht, denn ich bin so klein und leise wie eine Maus und so groß und geil wie ein Elefant nach der Erdnuss. Ich bin der Löwe, ich mache ihre Schwachstellen aus. Ich rieche das Blut, rieche den Saft und schmecke ihre natürliche, unendliche Geilheit.

Ich beobachte jeden Schritt, jeden Atemzug, jedes Zucken und sobald ich ein Weibchen hinken sehe, werde ich es reißen, denn ich bin der Löwe, ich bin der Elefant und ich bin die Maus in einem Wesen.

Ich bin der göttliche Vogel, der das Gleichgewicht bringen wird, ich bin das Messer, das alles schneidet, ich bin der Wind, der alles antreibt, ich bin das Wetter, die Sonne, das Wolkenmeer, Schnee und Wind. Ich bin der Regen.

Der Regen bin ich.

Der Regen, der auf die Blätter des Baumes fällt unter dem ich hocke.

Ich mag Dich, Du magst Mich und Uns Allen ist das scheiß egal…

http://www.flickr.com/photos/gubatron/

Du siehst nicht mit den Augen, hörst nicht mit den Ohren und verstehst nicht mit dem Herzen.

Oh weh, oh weh, wie mein armes Herzchen schon wieder zu bluten beginnt, wenn es all diese schrecklichen Nachrichten von heute wieder sieht.

  • In Stuttgart lässt der baden-württembergische Innenminister Heribert Rech ältere Dame, Jugendliche und Mütter, die friedlich demonstrieren, zusammenprügeln.
  • Linksextremisten planen in Bremen Attentate am Tag der deutschen Einheit.
  • Großrazzia in Berliner Kliniken wegen Verdacht auf Abrechnungsbetrug in Millionenhöhe.
  • Tabaksteuer muss wieder teurer werden, weil man wieder irgendwelche Schuldenlöcher stopfen will/muss.
  • Mutmaßliche Extremisten brannten 27 Tanklaster der Nato in Pakistan ab, nachdem 3 pakistanische Soldaten getötet wurden. Das Benzin war für Afghanistan geplant.

Der Mensch verliert völlig den Blick für das Wesentliche, für das Wichtige auf Erden. Die Erde und das Leben an sich. Aber gut. Soll er sich doch gegenseitig kleinhalten, unterdrücken, totschießen, massakrieren, vergewaltigen, ausrotten, versklaven, zusammenschlagen und vergiften. Bald wird nicht mehr viel von ihm übrig sein.

Forscher haben herausgefunden, dass es zum 6. Massensterben auf Erden kommen wird. Alle Prognosen sagen es vorher. In der Erdgeschichte lässt sich feststellen, dass ca. 3-4 Arten pro Jahr ausgestorben sind. Aber zur Zeit sind es 3-4 pro Stunde. Schuld daran ist der Mensch. Die Natur fängt an sich zu formatieren um ein Back-up zu machen. Ein Back-up ohne den Mensche n für eine bessere Welt. Der Mensch hat Jahrtausende Zeit gehabt, etwas mit der Gabe des Denkens anzufangen und zu erschaffen, auf irgendeine positive Art und Weise, doch er verzichtete darauf. Jetzt ist Er nicht länger tragbar für ein gesundes und natürliches Zusammenleben auf diesem Planeten.





Die einzigen Schätze, die der Mensch kennt sind:

Er Selbst, Macht, Reichtum.

Die einzigen Wünsche des Menschen:

Unsterblichkeit, mehr Macht, Gottesgleichheit.

Die Natur dagegen will und ist:

Endlich, frei, gleich.


„Bis bald“, kann ich dazu nur noch sagen. Geld ist nur Papier, ein Haus nur etwas Holz und Backstein, mitunter auch nur Wellblech und das Leben ist auch nur ein sich temporäres Befinden der Seele in einem Batzen Fleisch. Alles was man anfassen kann ist vergänglich, Alles was man sehen kann ist echt und Alles was man hat gehört Einen.

Frank Fenner prophezeit das Ende der Menschheit: http://derstandard.at/1276413619457/Biologe-prophezeit-der-Menschheit-das-Aussterben


Guter Rat ist teuer. Wieviel kostet dann eigentlich Hilfe?

Wenn ich so wär, wie der Herr,
dann wär das Leben weder halb noch schwer,
sondern nur krumm und schief,
und was war es, das mir Einer einst zurief?
Das Leben besteht aus Tieren und Pflanzen,
Beide verhalten sich wie Maden und Wanzen.
Doch nur der Mensch hält Inne und denkt,
und denkt, dass das Denken ihn lenkt.
Allein das Wesen über dir,
aus Mensch, Pflanz und Tier,
führt dich dahin, wo du hin sollst,
macht das, was es schon immer wollt.
Es ist nicht Gott, weder Buddha noch Tod,
es ist das Wesen, das über uns droht,
und den Finger hebt  “lasst es sein“
Rauchen macht krank und Trinken macht rein.
Am Ende liegen alle still am Boden.
Die Geschichte ist wahr, ungelogen.
Einer sagte: „Ich wollt dich niemals haben“,
und auf Erden flogen alle Raben,
hinter des Mannes Frau und Kinder her
und hinter ihm, als wären die Rabenmägen leer.
Sie hackten zu Boden, Mann, dann Kind und Frau.
Am Ende lagen sie tot im Morgentau.

Ende.

Etwas weniger, etwas mehr, etwas weniger Mehr dazwischen…


Ein Käfer, der hat Flügel

Die trägt er auf dem Rücken

Doch eins das sollt man nicht

Den kleinen Käfer drücken.



Denn Tausend kleine Viren

Und Millionen von Bakterien

Die nehmen gerne bei dir

Alle ihre Ferien.




Trinken Blut und spucken Speck

Und wälzen sich in ihrem Dreck.

Du merkst anfangs erst noch nichts

Bis es in der Seite sticht.


Doch dann ist alles schon zu spät.

In dir ist etwas, das dich quält

Das dich fickt und entstellt

Und etwas, das dich überlebt.



ThunderCats, Stylophone und Mars-Kappe…

Gestern war noch einmal Geburtstag für mich. Grundsätzlich muss ich erst einmal erwähnen, dass ich in der Regel über 8 Monate Geburtstag habe. Das ist schön, da man dadurch jeden Anlass aufgreifen kann um eine Geburtstagsfeier daraus zu machen und eine Menge Geschenke über das gesamte Jahr hinweg verteilt, von vielen verschiedenen Leuten (Freunden, Liebschaften und anderem Gesindel) erhält.

Wie gesagt, gestern war wieder einmal Geburtstag. Das Albino Zebra war zu Besuch. Er ist irgendwie so etwas wie Verwandtschaft, Familie, ein Angehöriger, ein Zwilling oder Ähnliches. Es ist in etwa so wie bei „Mein Vater ist ein Außerirdischer“, nur das Albino Zebra nicht mein Vater ist.

Wir haben die gleichen Eltern, wurden aber auf verschiedenen Planeten geboren. Er auf dem Mars und ich auf der Erde und ab und an da treffen wir uns und erzählen über Mars und Erde, Liebe, Games, Sonnen, Pics und Katzen. Man muss wissen, dass das Albino Zebra ein erfolgreicher Mann auf dem Mars ist. Blog Albino Zebra

Er war erst vor ein paar Tagen wieder auf der Erde um Nachforschungen anzustellen. Diesmal in New York und von dort brachte er mir etwas mit. Nachträgliche Geburtstagsgeschenke, da er bis gestern noch keine Zeit gefunden hat, mir etwas zu schenken. Er wollte mir erst etwas vom Mars schicken. Das lehnte ich aber ab, da ich schon genug Marskrempel in meiner Wohnung liegen habe und man die wenigsten Dinge hier auf der Erde wirklich gebrauchen kann. So schlug er vor, dass er mir etwas von der Erde schenken möchte und ich sagte: „Ja, das ist ein guter Vorschlag Albino Zebra“.


Die unglaublichen Geschenke des Albino Zebra:

Das erste Geschenk ist ein ThunderCats T-Shirt mit dem Anführer Leo vorne drauf. Das ist ein echter Klassiker, voll retro und super cyber. Das werde ich zu ganz speziellen Anlässen tragen: Hochzeiten, Beerdigungen, zum Shoppen und zu noch ausstehenden Bar Mitzwas.https://i1.wp.com/media.80stees.com/images/products/Thundercats_Lion-O_Sword.jpg

Das zweite Geschenk ist ein Stylophone. Das ist eine kleine Heimorgel, die jeder spielen kann. Durch eine kleine Metalltastatur und einem Eingabestift, bedient man das Stylophone und entlockt ihm die “himmlischsten“ = nervigsten Töne. Ein echter Wahnsinn, was für ein Geschenk.https://i0.wp.com/regmedia.co.uk/2008/01/25/stylophone.jpghttps://i1.wp.com/i158.photobucket.com/albums/t118/biabal/Rolph_Harris-Stylophone_b.jpghttps://i1.wp.com/blog.stuttgarter-zeitung.de/wp-content/stylophon-ad-1979.jpg


Naja und dann das dritte Geschenk. Hierbei konnte er es sich dann doch nicht verkneifen, etwas vom Mars mitzubringen. Aber es ist trotzdem ein tolles Geschenk. Eine echte, marsianische Känguru-Kappe für Höhenflüge im alltäglichen Leben und wenn der Teppich auf den man “runterkommen“ soll, über einem schwebt.

Jetzt ist er schon wieder weg und wertet seine Reise aus. Ich freu mich auf ein Wiedersehen, bis bald Albino Zebra.

Und da wär ich doch fast…

Geht der Eine, so gibt der Eine dem Anderen einen warmen Händedruck.

So hat der Andere, auch wenn er allein sein wird, zumindest noch den warmen Händedruck des Einen.




Es ist schon faszinierend. Auf der einen Seite ist das Leben so wundervoll, das Leben an sich, die Blumen.  Das blumige Gerede von dem Wind, der sanft die Wangen der Kinder am Strand zu küssen scheint. Prasselndes Feuer. Wolken die nach Zuckerwatte riechen und wie Erdbeeren aussehen. Freunde, Musik, die egal wie sie auch immer klingen mag,  jemanden auf der Welt im inneren bewegt. Ein Kuss, der deine Wangen erröten lässt. Eine Briefmarke, die man anleckt. Einen Film, den  man lauter macht. Das Licht, das man anmacht. Die Liebe und die Geburt eines Kindes. Ein sich im Wind schaukelnder Baum der ein Blatt verliert und dein Herz, mit dem Tanz seines Kindes, zum schlagen bringt.

Eben das Schöne und auf der anderen Seite?… alles Schreckliche, das wenn ich es aufzählen würde, mir nur Tränen die Wangen herablaufen würden. Es muss wohl eben Gut und Schlecht geben,  Schön und  Hässlich, Glücklich und Traurig. Vielleicht einfach damit das Positive mehr wert erhält.

Man muss einfach Wert auf den Moment legen, denn der Moment ist nur jetzt und niemals wann anders. Er ist immer bereits vergangen sobald er da ist und darum sollte man ihm mit einem Lächeln begegnen, wenn man kann.



Oh ja, da fällt mir noch etwas dazu ein. Also, nicht immer den Moment verpassen. Manchmal musst du einfach etwas länger bleiben, um das Besondere zu finden und wenn dich mal wieder wer von der Seite anmacht: „Alter jetzt komm mal ‘grade, lass die Scheiße“, dann …einfach nicht hinhören, ein Lächeln auflegen, dem Typen kräftig in die Eier treten oder der Trulla eine auf ihre kleinen Möppschen geben und weiter machen. Das Leben ist doch viel zu kurz um bei jeder Gelegenheit gleich “rechts ran zu fahren“.

Wie hat es Michael Schumacher doch so schön formulieret: „Der Weg ist das Ziel“.



Eintausend Besucher pro Tag, wow… Danke…



Ich danke  !!!Allen!!! täglichen Leserinnen und Lesern…

Bitte weiterhin kräftig Abonnieren und Kommentieren. Bis ganz bald.

Euer Herr von Katz

Mautz!



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Es war einmal ein kleines Tetrapack…



…das fand die Welt so lecker und so toll. Es wollte nie mehr weg, es wollte niemals vergammeln. Es wollte einfach nur für immer auf der Erde sein. Wo es herkammt weiß Niemand, das wusste es nicht einmal selbst, auch nicht, warum es nicht vergammeln wollte.

Für das kleine Tetrapack war es eben so. Für das kleine Tetrapack war alles einfach, simpel. Es war nicht dumm, oder naiv, nein, es kannte nur nichts Schlechtes. Sein kleines Leben, ob es hier wirklich begann, das wissen wir nicht, fängt für Ihn diesem Ort an.  Es machte sich auch keine großen Gedanken. Für Ihn war es eben so, so simpel, so einfach.

„Und auf los geht’s los“, das waren seine aller ersten Worte.


Das kleine Tetrapack

Bald mehr vom kleinen Tetrapack…

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Freitag, der 13. & Creepshow…

Freitag,

13.

2010

Freitag, der 13. ist schon ein wenig gruselig, ein wenig angsterregend. Manche glauben, sie hätten an einem Tag wie dem 13. kein Glück, viel mehr würde sie das Unglück verfolgen. Ich weiß eigentlich gar nicht, ob ich daran glauben oder nicht daran glauben soll. Es ist mir zwar bis jetzt, heute noch nichts wirklich Unglückliches wiederfahren, schwebt doch aber diese leichte Angst über einem, dass es eventuell noch passieren könnte. Nun darf man sich aber jetzt nicht völlig einkapseln, die Tür hinter sich verrammeln und nicht mehr vor die Türe gehen. Das wär ja noch schöner.


Ich habe hier einen besonders gelungenen Film ausgekramt von 1982, Creepshow. Von und mit Stephen King. Eine Aneinanderreihung von kleinen „gruseligen“ aber mehr witzigen bis lachhaften Kurzgeschichten. Sollte es im Internet als Stream auffindbar sein, bitte anschauen. Sehenswert!

Ansonsten kann ich nur wünschen, viel Spaß heute, denn heute beginnt für die meisten auch das Wochenende und bitte nicht schwarz ärgern.


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Zwei und die Flugtaube „Goldhäubchen“ …


Hans-Jörg und…

Sonja, Freundin von Micha…


Und die Beiden treffen sich. Es ist halb acht, der Wind weht sanft an ihren Hälsen vorbei, die Blätter flattern, die Steine zu ihren Füßen wagen es nicht sich zu bewegen und die Sonne ist gerade erst aufgegangen.

Der Mülleimer am Rande des Gehweges ist voll, der Müll quillt über. Ein paar Wespen schwirren am Fuße des Mülleimers um einen halben „Snickers“. Die ersten Jogger joggen bereits im Park, der zur Linken von Hans-Jörg und Sonja liegt. Sonja übrigens ist die Freundin von Micha. Hans.Jörg kennt Micha nicht, nur aus Erzählungen. Ein sportlicher Typ, Mitte 20, aus Köln, oder so. Genau hatte Hans-Jörg Sonja nie zugehört, wenn sie von ihm sprach. Er mochte ihn nicht. Nicht weil er mit ihr schon seit 2 Jahren zusammen war, das nicht, er fand sie ja nicht einmal besonders attraktiv. Es war der Dom. Ihn ärgert es, wenn eine andere Stadt schönere Wahrzeichen hat, als seine eigene. Eisenhüttenstadt hat eben besonders wenig zu bieten.


Hans-Jörg: Immer hin und dann auch immer wieder her. Das macht Spaß.

Sonja, Freundin von Micha: Na hoffentlich auch mal hoch und mal runter. Und dann mal wieder vor und auch zurück. Huuii!

Hans-Jörg: Und dann nach links und rechts und dann einen Looping, und ab geht’s den Berg hinab ins Wasser „platsch“… Ich mag nochmal…“los“ wieder hoch um wieder runter zukommen! Ich hoffe, dass hört nie mehr auf.

Sonja, Freundin von Micha: Und dann eine Schraube, ganz schnell um die Kurve und plötzlich die Vollbremsung! … Jetzt ist aber Schluss, sonst wird dir noch schlecht!

Hans-Jörg: Ach, ich bin hart im nehmen. Mir können so ein-zwei Drehungen nichts ausmachen, ich bin eine Eiskunstläuferin in meinem früheren Leben gewesen, so eine russische mit Drill und allem drum und dran. So wurde ich erzogen, mir macht das nichts aus. Ich habe keine Hemmungen, wirklich nicht. Von mir aus können wir nach Amerika fliegen und dort die größten Achterbahnen ausprobieren, immer wieder hoch und runter, links rechts, Wasser und Glas, Luft und Staub… Ich bin zu allem bereit, „los“ lass uns fliegen, ich habe mir gestern erst zwei Flugtauben gekauft…

Sonja, Freundin von Micha: Und hast du auch ganz viele Preise gewonnen und alberne Kostüme getragen? Auja, lass uns Achterbahnen fahren, ganz viele, am besten auf einmal, oder alle durchgehend aneinander gereiht! Aber weißt du denn auch wie man die Flugtauben steuert? Ich weiß es nämlich nicht. Also lass uns lieber eine teilen, sonst stürze ich vielleicht noch ab, von ganz Oben, ganz weit hinab ins Wasser, „huiii“…

Hans-Jörg: Ja, das hört sich jetzt noch lustig an, das Fallen von der Taube, kling wie Achterbahnfahren, eine ganz schnelle Fahrt, aber nein, du hast schon recht, wir nehmen eine, dann brauchen wir zwar länger, bestimmt zwei drei Tage mehr, aber das ist sicherer. Ich hab mir die Beschreibung durchgelesen und habe auch schon einen kleinen Rundflug über den Hof gemacht. „Ui ui…jui“…hat das Spaß gemacht. Ich war wie Peter Pan, nur das ich nicht so ein Kostüm getragen habe. Ach Kostüme, das waren noch Zeiten im früheren Leben, als Eiskunstläuferin, ich sah so gut aus! Elegant bewegte ich mich zum Takt übers Eis. Du musst wissen ich, war verdammt gut. Aber Schluss damit, zurück zum Wesentlichen. Wir fliegen. Ich werde dich nächste Woche Dienstag abholen vom Flughafen. Du musst wissen, man kann nicht überall fliegen. Man muss sich auch als Flugtaubenpilot an ein paar Regeln halten, sonst wird man ein gesetzloser Pirat, verstehst du?

Sonja, Freundin von Micha: Nein nein, gesetzlose Piraten wollen wir nicht werden, sonst müssten wir unserer Taube eine Augenklappe aufsetzen und an ihren Federn eine Flagge mit Totenkopf befestigen. Was das wieder kostet?! Außerdem ließe sie sich mit Holzbein sicherlich nur noch halb so gut landen. Das wäre ja nix! Aber wenn wir so zwei drei Tage mehr brauchen, nehme ich mal lieber Käsebrote mit. Man kann ja nie wissen. Nicht das wir in ein Unwetter geraten und dann nichts haben. Also du sorgst für die Taube, ich fürs Essen, alles klar?

Hans-Jörg: Ja wohl –Taubose-, ich mag das, wenn Pläne stehen und sich zwei auf/unter einer Taube oder Haube verstehen. Das ist immer gut, denn wenn man schon mit unterschiedlichen Meinungen losfliegt, ist das recht kontraproduktiv. Vor allem, weil man unter einer Taube wenig Platz hat sich aus dem Weg zu gehen. Piraten-dasein wurde abgelehnt, einstimmig. Ich bin erfreut. Die Butterbrote werden von dir vorbereitet, bestens! und ich bring die Taube zum Flughafen. Ich sage mal, das Kind bekommt langsam einen Namen.

Wenn wir gerade beim Namen sind. Ich habe der Taube noch keinen Namen gegeben. Naja, ein Schiff bekommt grundsätzlich einen weiblichen Namen, das ist Tradition, aber das Schiff ist auch sächlich. Jetzt weiß ich nicht, wie man das bei Flugtauben macht. Sieht man sie als Luftschiffe an, dann ist es klar oder eher als Taube an sich, als Lebewesen, dann müssten wir das Geschlecht bestimmen, um Ihm oder Ihr einen Namen zu geben. Auf der Verpackung, als ich sie gekauft habe, stand nur „Flugtaube“, dazu noch „weiß mit schwarz-goldenem Häubchen“.

Sag mal, was hälst du eigentlich von „Butterhäubchen“? Ist es nicht ein schöner Name für ein Flugtäubchen?

Sonja, Freundin von Micha: „Butterhäubchen“, ein herrlich passender Name! Wenn wir uns schon Butterbrot essend unter einer Haube verstehen wollen, sollten wir das auch Kundtun und die Taube danach nennen! Und neutral ist er auch, zumindest einiger Maßen, wenn man einfach nicht drüber nachdenkt dass ein Mann mit Häubchen wohl dezent schwul wirken würde. Aber jetzt da ich es ausgesprochen habe, wissen wir es beide und im Falle, das die Taube vielleicht doch männlich ist, haben wir ein Problem! Oder wir lachen Ihn einfach jedes Mal aus, wenn sein Name fällt, schließlich hat er sich ja auch den Beruf als Flugtaube ausgesucht!

Der Plan ist gemacht und was passiert, wird kommen…

demnächst…zu lesen…

auch bei Ihnen,

am Kiosk.