Ich bin der Regen

Ein Baum steht auf einer Wiese.

Die Wiese ist grün und weiße Wolken auf dem blauen Himmel spiegeln sich in den Augen der völlig nackten, vollbusigen, vor Lust tropfenden Weibchen. Die Lippen prall wie Gummiboote, die Brüste drall wie dralle Brüste. Arsch an Arsch, wie Eiskugeln in einem Vanille-Schoko-Nuss-Eisbecher. Die Gesichter sanft, perfekt wie Schnee am Wegesrand und ich kann sie alle beobachten aus sicherer Entfernung. Wenn sie sich lieben, so werde ich bei ihnen sein, wenn sie etwas von ihren Brüsten essen, so wird mein Appetit größer, wenn sie ihre Blasen leeren, versuche ich ganz genau hinzuhören und falls sie mich entdecken sollten, so werde ich mich nicht schämen, aufstehen eine Zeitung nehmen und so tun, als wäre ich in die Tageszeitung vertieft und nicht in sie.

Doch sie werden nicht, denn ich bin so klein und leise wie eine Maus und so groß und geil wie ein Elefant nach der Erdnuss. Ich bin der Löwe, ich mache ihre Schwachstellen aus. Ich rieche das Blut, rieche den Saft und schmecke ihre natürliche, unendliche Geilheit.

Ich beobachte jeden Schritt, jeden Atemzug, jedes Zucken und sobald ich ein Weibchen hinken sehe, werde ich es reißen, denn ich bin der Löwe, ich bin der Elefant und ich bin die Maus in einem Wesen.

Ich bin der göttliche Vogel, der das Gleichgewicht bringen wird, ich bin das Messer, das alles schneidet, ich bin der Wind, der alles antreibt, ich bin das Wetter, die Sonne, das Wolkenmeer, Schnee und Wind. Ich bin der Regen.

Der Regen bin ich.

Der Regen, der auf die Blätter des Baumes fällt unter dem ich hocke.

Das Huhn aus Alufolie und die Liebe zum Krieg…

 

„Das Huhn aus Alufolie und die Liebe zum Krieg… „

Wow…was für ein Buchtitel!

Ich schau mir immer ganz gerne Kriegsbilder an. Da weiß ich, dass ich noch am Leben bin.  Ich finde es auch immer recht schön, dass man noch Gründe für Kriege findet. Faszinierend ist es einfach, das dem Menschen nie die Ideen ausgehen. Der Mensch ist der schlauste Kopf auf diesem Planeten, der Tollste und Größte und er kann Teppiche weben.

Ich stand letztens unter einer Laterne und dachte nur: „Wow, das hab ich als Mensch gemacht. Wie doof doch all die Tiere sind, denn die können etwas wie ein Laterne niemals bauen“ und ich ging die Straße weiter in Richtung EDEKA hinauf und war sehr stolz auf den Menschen, meinen Menschen, auf mich.

In solchen Situationen denkt man dann oftmals über den Sinn des Lebens nach, über Dinge die einem  wichtig sind und Dinge, die man einfach nicht leiden kann, weil sie schlecht sind, die man immer wieder mit Negativem verbindet, wie Naturkatastrophen oder einen Stau auf der Autobahn, Bienen die hinter einem her sind, nur weil man an ihren Honig heran möchte, der für alle da sein sollte. Ich mag auch keine Sonnenuntergänge, weil es danach dunkel ist. Ein Glück das wir das Licht erfunden haben.

 

Dinge, die ich mag:

 

  • Mortadella
  • Sonntag einkaufen gehen
  • Bei gelb noch einmal Gas geben um über die Ampel zu kommen
  • Gold-Kiwis
  • Volvic
  • Schokolade mit Chili
  • Schrumpfköpfe
  • Vögel auf Bäumen oder in der Luft
  • Volle Regale
  • Bis 10 zählen
  • Seine Schuhe zu imprägnieren
  • Lange ausschlafen
  • Mal nen Bier trinken
  • Flugzeuge

 

Ich habe vor kurzem ein Huhn aus Alufolie gebastelt. Eigentlich ganz gut geworden, doch denke ich, dass ich die Proportionen(ein wohlklingendes Wort, nicht wahr?) nicht richtig hinbekommen habe. Jetzt muss ich aber auch einmal die Kirche im Dorfe lassen. Hätte ein Huhn sich in irgendeiner Art und Weise darstellen können? Nein. Ich hab das echt gut gemacht. Ich klopfe mir auf die Schulter. Sage mir: „ Kein Huhn kommt an mich ran“, nehme das Aluhuhn in die Hand und drücke fest zu. Beim öffnen der Hand fällt ein fast Runder Ball mit vielen Furchen und Beulen auf den roten Teppich. Alles fällt nach unten. Ich hebe die fast runde Kugel auf, trage sie zum Mülleimer, öffne ihn, hebe meine Hand, halte sie geschlossen über dem Mülleimer. Strom fließt durch meinen Körper. Informationen. Die Hand öffnet sich. Die Augen sehen einen nicht ganz perfekt geformten Aluball in nach unten in Richtung Mülleimer, in Richtung Pizzapackung, Rote Beete Glas und Brotkanten fallen. Informationen. Ich denke einen Augen blick später beim Schließen der Mülltonne über Mülltrennung nach. Mit einem zarten Lächeln halte ich noch für kurze Zeit den Griff des Mülleimerdeckels  fest und mir wird klar: „ Besser, ja, besser, viel besser  als die Tiere. Ja das bis Du, ja, das sind Wir. Tiere kennen gar keine Mülltrennung. Nur der Mensch und das macht den großen, den riesigen Unterschied aus zwischen Ihnen und Uns“.

Der Katzen-Knopf…

 

Und für Alles das besonders ist und etwas hervorgehoben werden sollte in den weiten Weiten des riesigen Internets. Ein Zeichen, eine Richtlinie, etwas Festes, etwas Sicheres, eben etwas Halt in dieser schnellen Zeit der fließenden und fliegenden Informationen.

Der Katzen-Knopf!


Jetzt kann sich jeder sicher sein, das es sich um etwas Informatives handelt. Wie die Lebensmittelampel, nur etwas aussagekräftiger, kontrollierter und frei von unerwünschten Geschmacksstoffen.  Der neue hervorragende, ausgezeichnete TÜV im Internet. Völlig kostenlos und ohne Nebenwirkungen.

Das Team Katzen-Knopf ist ab heute im Einsatz und durchforstet das Internet nach Besonderem und wird demnächst immer wieder über tolles berichten.


Auch Sie, werter Leser, können ab heute mit dabei sein, ein Teil dieses neuen, offenen Internetdienstes werden, indem Sie dem Team Besonderes und Einzigartiges zuschicken. Wir bearbeiten es so schnell wie möglich und werden eine Bewertung vornehmen.

Alle Themen, alle Formate umfasst diese neue Kennzeichnung des Besonderen.

Ob Sinn oder Unsinn, es kommt auch auf Sie an und es funktioniert auch nur, wenn Sie dabei sind.

Deer With A Gun

 

Hallo und guten Tag alle Zusammen. Ich wollte mal wieder etwas posten. Heute enthält es nicht gerade viel  Informatives, aber das kann mir heute auch egaler sein als sonst. Es ist mal wieder Freitag und die Woche neigt sich ihrem Ende, aber vorher gibt sie noch einmal alles und macht ne dicke Party.

In meinem Zimmer hat sich auch wieder einiges  getan. Regal und Schrank hängen an den Wänden. Ich muss dem zwanghaften Umstellen etwas Einhalt gebieten. Die Möglichkeiten des Umstellens sind schrecklich gering geworden  im Vergleich zu Früher. Schon traurig. Entweder ich werde so wohnen bleiben oder ich werde demnächst mit einem großen Vorschlaghammer durch meine fünf Wände wüten und alles von den Wänden schlagen.

 



Ich mag Dich, Du magst Mich und Uns Allen ist das scheiß egal…

http://www.flickr.com/photos/gubatron/

Du siehst nicht mit den Augen, hörst nicht mit den Ohren und verstehst nicht mit dem Herzen.

Oh weh, oh weh, wie mein armes Herzchen schon wieder zu bluten beginnt, wenn es all diese schrecklichen Nachrichten von heute wieder sieht.

  • In Stuttgart lässt der baden-württembergische Innenminister Heribert Rech ältere Dame, Jugendliche und Mütter, die friedlich demonstrieren, zusammenprügeln.
  • Linksextremisten planen in Bremen Attentate am Tag der deutschen Einheit.
  • Großrazzia in Berliner Kliniken wegen Verdacht auf Abrechnungsbetrug in Millionenhöhe.
  • Tabaksteuer muss wieder teurer werden, weil man wieder irgendwelche Schuldenlöcher stopfen will/muss.
  • Mutmaßliche Extremisten brannten 27 Tanklaster der Nato in Pakistan ab, nachdem 3 pakistanische Soldaten getötet wurden. Das Benzin war für Afghanistan geplant.

Der Mensch verliert völlig den Blick für das Wesentliche, für das Wichtige auf Erden. Die Erde und das Leben an sich. Aber gut. Soll er sich doch gegenseitig kleinhalten, unterdrücken, totschießen, massakrieren, vergewaltigen, ausrotten, versklaven, zusammenschlagen und vergiften. Bald wird nicht mehr viel von ihm übrig sein.

Forscher haben herausgefunden, dass es zum 6. Massensterben auf Erden kommen wird. Alle Prognosen sagen es vorher. In der Erdgeschichte lässt sich feststellen, dass ca. 3-4 Arten pro Jahr ausgestorben sind. Aber zur Zeit sind es 3-4 pro Stunde. Schuld daran ist der Mensch. Die Natur fängt an sich zu formatieren um ein Back-up zu machen. Ein Back-up ohne den Mensche n für eine bessere Welt. Der Mensch hat Jahrtausende Zeit gehabt, etwas mit der Gabe des Denkens anzufangen und zu erschaffen, auf irgendeine positive Art und Weise, doch er verzichtete darauf. Jetzt ist Er nicht länger tragbar für ein gesundes und natürliches Zusammenleben auf diesem Planeten.





Die einzigen Schätze, die der Mensch kennt sind:

Er Selbst, Macht, Reichtum.

Die einzigen Wünsche des Menschen:

Unsterblichkeit, mehr Macht, Gottesgleichheit.

Die Natur dagegen will und ist:

Endlich, frei, gleich.


„Bis bald“, kann ich dazu nur noch sagen. Geld ist nur Papier, ein Haus nur etwas Holz und Backstein, mitunter auch nur Wellblech und das Leben ist auch nur ein sich temporäres Befinden der Seele in einem Batzen Fleisch. Alles was man anfassen kann ist vergänglich, Alles was man sehen kann ist echt und Alles was man hat gehört Einen.

Frank Fenner prophezeit das Ende der Menschheit: http://derstandard.at/1276413619457/Biologe-prophezeit-der-Menschheit-das-Aussterben


Bar 25 – Grand Closing… I would…

…bis bald.

Es ist gut, dass es so etwas immer noch gibt…

Battel-Nixen

Es ist oft gar nicht so wichtig, viel über ein Thema zu schreiben. Manchmal reichen schon ein paar Bilder oder Videos um einem das gesamte Ausmaß dieser Situation zu schildern. Wie auch in diesem Fall.

Vier Rapperinnen batteln sich, mehr schlecht als recht. Wobei man hier noch sagen muss, dass die linken Damen wenigstens textsicher sind, im Gegensatz zu den rechten Hühnern. Man kann aber auch leicht mit ein paar Worten über die Herkunft, viel Streit vom Zaun brechen.

Bis heute kann ich nicht verstehen, warum man sich vor versammelter Mannschaft,  gegenseitig  dreckige Wäsche an den Kopf schmeißen muss/soll/will?

Im Großen und Ganzen kann man dazu nur sagen.  Fremdschämen vom Allerfeinsten.


Alice im Hochzeitsland

http://yvettesbridalformal.com/ ist eine der wundervollsten Seiten des “ www‘s“ . Hier passt alles zusammen. Eleganz gepaart mit Stil und Leidenschaft. Krönend untermalt/übermalt von traditioneller Musik, sanften House-Klängen und mittelalterlichem Harfenspiel. Traumhaft. Man taucht in die Welt von Yvette ein und fühlt sich fortan wie eine Prinzessin. Bereits nach den ersten Minuten des  Herumstöberns in ihrem Labyrinth, weiß man nicht mehr, wo weder Oben noch Unten ist. Man verliert die völlige Orientierung, denn Alles ist ein Link, ein Link zu irgendetwas Neuem, zu einem genau so unordentlich und völlig sinnlos angeordnetem Wirrwarr. Die Musik im Hintergrund beginnt nach 3 Sekunden nur noch zu nerven und man weiß rein gar nicht, wo der Player, der die Musik abspielt auf der Seite überhaupt zu finden ist. Denn das ist das Schöne. Er hat jedes Mal eine andere  Position.

Mein Fazit: Traum und Alptraum von einer Hochzeit liegen hier sehr und ich betone wirklich sehr dicht beieinander.


Ein Scheidenwischer zum Erfolg

Jetzt muss ich kurz lächeln, denn diese einzigartige Liebeserklärung ist ein Gedicht, das Keines ist und doch eins ist.

Mir kommen fast die Tränen beim Anschauen dieses Videos. Ein so toll aufgeräumtes Zimmer.  In meinem damaligen Kinderzimmer hätte ich so einen Webcam-Gruß an meine heimlich Liebe nicht drehen können. Die hätte mich ja nie genommen, so wie es da immer ausgesehen hat. Aber hier, hier hat alles seinen Platz.

Die schnulzige Musik im Hintergrund ist absolut hypnotisierend, genauso wie sein ständiges Hin- und Hergedrehe.

Das Schönste aber an dem ganzen Versuch, die 2 Jahrgangsstufen ältere, vollbusige und mit dem Schulmacker halb liierte Ische ins Bett zukriegen, ist und bleibt doch der Schnurri, Scheidenwischer, Bröselbesen, Hippielippe, Muschibürste, Oliba, Pornobalken, Popelbremse oder Schenkelbesen.

Ich hoffe, du hast deine Caro bekommen. So viel Ehrlichkeit, Liebe, Dichtkunst und Hingabe kann doch nicht immer nur in diesen billigen Teenie-Filmen zum Erfolg führen.

Das Leben schreibt die schönsten Geschichten.

Bin eigentlich nur wegen meiner Atzen hier…


Schönes, interessantes und wissenswertes findet man überall und gehäuft natürlich im Internet. Ich bin eigentlich nur zufällig darauf gestoßen, fand es aber sehr amüsant und möchte es euch nicht vorenthalten.

Hier stellt sich ein junger Herr im Internet vor und grüßt seine Atzen. Unter dem eigentlichen Text kann man auch noch nebst dem Stinkefinger mit dem Spruch: „Ich glaube ihr wisst für was das steht“, nein, wissen wir nicht, auch einen aus Sonderzeichen “hübsch“ gestalteten Truck bewundern. Natürlich ist es nicht irgendein Truck. Nein, es ist ein mit Sternburg-Suff-Atzen vollbeladener Sterni-Atzen-Laster. Wow, ein reiner Party-Laster, der mit bis zur Besinnungslosigkeit zugeschütteten Sterni-Suff-Ossi-Leichen vollgestopft ist. Seit heute muss ich mal wieder meine “To do-Liste fürs Leben“ um einen Punkt erweitern.

Übrigens könnt ihr, wenn ihr auf den Post-Header klickt, euch alle Sterni-Händler auf einer Deutschlandkarte anschauen und für alle Wessis:

In Ostdeutschland gibt’s Sternburg Bier an jeder Straßenecke.


Abschließend kann ich dazu nur noch sagen: „Merke Dir – Sternburg Bier“

Wissensleere Links:

http://www.sternburg-bier.de/

http://www.sternburg-bier.de/download/sterni-magazin-ausgabe_02-10.pdf



Kachelmann, du hättest das anders gemacht…

Wo führt das eigentlich noch alles hin?

Zweiundneunzigprozentige Regenwahrscheinlichkeit für Berlin, gestern?

Die Wettervorhersagen sind in der letzten Zeit so genau und zutreffend für diese Stadt und allgemein für Deutschland, wie Horoskope in der BZ. Kleines Beispiel: Die Vorhersage für das Rocken am Brocken war drei Tage vorher…stürmisch, Regen mit Temperaturen von 15-17°C am Tag und die Nächte sollte wesentlich kälter werden. Ich kann mich aber nur daran erinnern, dass die Sonne schien, 5-6 Tropfen die Wiese und die Zelte erreicht haben und das nicht am Freitag sondern kurz vor Sonnenaufgang am Sonntagmorgen, und diese Woche? In dieser Woche war es wirklich noch verrückter. Am Sonntag habe ich mir das Wetter angeschaut. Für Montag war Regen angesagt, Gewitter für Dienstag und das alles bei 23°C. Ich weiß aber, dass es weder geregnet noch gewittert hat. Das Gewitter wurde jeden Tag auf den Nächsten verschoben. So jetzt frage ich mich, wie soll man so eigentlich noch etwas planen, wie soll man Treffen im Park auf einzelne Wochentage legen, wie soll man da noch glauben können.

Das Wetter hat sein Gesicht verloren. Ein Wetter ohne Jörg Kachelmann, ist wie die Suche nach dem Nordpol. Alles so unglaublich ungenau und nicht fassbar. Danke! Mir ist es vor ein paar Monaten bereits aufgefallen, dass da an dem Wetter und den ganzen Vorhersagen nicht mehr alles zu stimmen scheint und jetzt wird es langsam jedem klar, dass Jemand das Wetter manipuliert. Diese Wettergurus können noch so viel von Winden, Hoch- und Tiefdruckgebieten, Satellitenbildern, Lokalklima, Bedeckungsgrad und gefühlte Temperaturen berichten, aber es wird nicht so kommen, nicht eintreten, nicht mehr passieren. Die Glaubwürdigkeit der Wettervorhersagen ist passé.


Das Wetter ist so wechselhaft, denn es spiegelt die Gefühlslage des Kachelmanns wieder und auch diese ändert sich von Tag zu Tag. Er ist mit dem Wetter Eins und das Wetter Eins mit Ihm. Eine Symbiose, verbunden durch ein blaues Band. Das Wetter leidet mit ihm und er kann das Wetter verstehen. Warum sonst,  sind die gesamten Vorhersagen und Dreiwochen-Prognosen stets eingetreten? Und wer jetzt noch die Augen verschließen möchte, kann das gerne tun, doch es hat keinen Sinn. Das wäre so, als würde man mitten in einer Strohscheune stehen, die lichterloh in Flammen steht, man aber die Augen verschließt und sich einredet:“ Nein, nein, es ist nicht warm, und ich kann nicht brennen durch Etwas, das ich nicht sehen kann“. Klar, das geht alles und hilft es Dir weiter? Nein, natürlich nicht! Das Wetter wird weiterhin wüten und ein visuelles Schlagen von Kachelmanns Herz sein, ein Gehirnstrom, der über uns einbricht, ein Gedankenfluss, der durch unsere Dörfer und Städte zieht. Ihr könnt es gerne für verrückt halten, aber die Zeichen leuchten so stark, man muss nur richtig Hinsehen. Es ist ja nicht so, dass sich die Anzeichen noch gute Verstecke aussuchen, darauf haben sie überhaupt keine Lust mehr. Außerdem bin ich schon längst nichtmehr der Einzige, der so denkt.


Wer weiß schon was Kachelmann gemacht hat, aber das Wetter und er sind Eins. Und ich weiß vor allem, dass die Wetterberichterstattung keine weiteren Möchtegern-Geschichtenerzähler braucht wie Miriam Pede von N24.

Danke Miriam, Danke!

!!! Dieses Video bitte nur durchklicken, es ist stets der selbe Mist, nur mit anderen Worten!!!


Schreckliche Frau, schreckliches Wetter, schreckliches Rumgezappel, schrecklich, alles nur schrecklich. Diese Sendung nenne ich Unwetter. Das ist 10 Tage Regen. Das ist eine Regenwahrscheinlichkeit von zweiundneunzig Prozent. Sie würde auch erzählen:

„Sie, werter Zuschauen, ich kann ihnen versichern, dass sie nach einem harten Arbeitstag unter der Dusche mit Sicherheit eine Regenwahrscheinlichkeit von sechzig Prozent haben. Das könnte in Bayern etwas anders aussehen und Berlin, Berlin, naja wir müssen noch etwas auf schönes Wetter warten (bescheuertes Lachen), aber ich kann ihnen versprechen, Sonne kommt bestimmt nochmal durch, zumindest wenn sie geplant haben in den nächsten Tagen einen Ausflug nach Russland zu machen. Russland( seltendämliches Schmunzeln), das neue Spanien und kleiner Tipp: Viel trinken und immer ein Auge auf den Koffer werfen. Man weiß nie, wo es als nächstes hingeht. „

Ich stehe jetzt nicht auf irgendeiner Seite, schuldig oder nichtschuldig. Nein, nicht im Geringsten. Aber lasst diesem Mann doch einfach sein Wetter. Soll er aus dem Knast oder von zu Hause auf dem Klo sitzend, sein Wetter senden, mir egal. Aber bitte, lasst den Mann wieder sein Wetter.

Katzen

Katze

Selbst Katzen müssen nun unter diesen schlechten Wettervorhersagen leiden. Das Wetter, bald auch ein Fall für PETA, WWF (nicht die World Wrestling Federation gemeint) , den Deutschen Tierschutzbund, Aktion Tier und Co.?

Wir wollen nicht über einen Menschen richten, aber seine Wetterbericht war hervorragend. Ach ja, heute soll es gewittern in Berlin bei 20°C.

Like This!

Mein letzter Arbeitstag…ich und die Thundercats…

´


Ich und mein Team gegen den bösen Direktor…

Ja, so ungefähr könnt ihr euch meinen Arbeitsalltag im Tierpark vorstellen. Kämpfe, Kriege, Verletzungen und Siege über böse Tierpfleger, Schlangenmenschen, Elefantenreiter  und den bösen Direktor. Wo der Schatten die Überhand gewinnt, müssen die Katzen des Lichts wieder das Gleichgewicht herstellen. Unfassbare Abenteuer, eine Geschichte über Liebe, Hingabe und Schmerz. Es klingt weltfremd und fast unvorstellbar aber alles, alles ist wahr. Und die Wahrheit sucht sich immer einen Weg an die Oberfläche, egal wie tief sie vergraben wurde.


Mein letzter Arbeitstag im Tierpark.

Montag, der 09.August 2010. Aufgewacht, die Sonne lacht. Ich schleiche mich leise und klamm heimlich aus meiner Wohnung,  der Besuch, der große Besuch schläft noch im Bett. Leise, wie eine Katze, auf samtweichen Pfoten, zur Tür hinaus.

Der gleiche Ablauf, wie beinah jeden Morgen. Bäckerei 2000 besucht um mir meinen Kaffee zu holen und ein paar Schrippen zum Frühstück. Wie immer freundlich, Sie und  ich, nicht höflich aber freundlich. Weiter den Berg herab zur U5 um dort die gleichen Grimassen, wie jeden Morgen zu sehen. Am Tierpark angekommen geht es nun zum Abstempeln. Wie jeden Morgen und auch jeden Morgen immer schön dem Pförtner einen „Traumhaften mit Bienenhonig gezuckerten guten Morgen“ wünschen, wie jeden Morgen sein verdutztes Gesicht. Egal, er kennt es nicht anders von mir. Es ist jetzt 07.17Uhr, „also ab in den Fuhrpark“.


Raucherraum...


Unzählige Leute und Kollegen grüßen, denn das macht man so und die, die es nicht machen, die grüßt man noch einmal und das zweite Mal wird lauter und betonter. Ein Gruß ist die Antwort. Man kann Sie für einen kurzen Augenblick der Zeit zu besseren Menschen machen.

Umziehen und arbeiten. Futter fahren, Holz wegbringen, den Mist zu den Bergen der Umwandlung transportieren, nebenbei immer wieder grüßen.  Man hat mir einmal gesagt, ich wäre das neue, freundliche Gesicht des Tierparks. So etwas tut gut, fühlt sich im Inneren wie ein warmer Pullover an, der dir um dein Herz gewickelt wird.




Einer Kollegin aus dem Alfred-Brehm Haus lasse ich noch ausrichten, dass sie von mir keinen Süßwasserfisch mehr erhalten wird. Ich lass mich doch nicht jeden Morgen anschnauzen, nur weil der Typ, der für die Lagerung des Futters zuständig ist, es einfach nicht hinbekommt  die Kühlzellen ein einziges Mal zu beschriften, etwas auf die einzelnen Fischsorten zu schreiben. Jede Woche befindet sich ein Teil des Futters in irgendeiner anderen Kühlzelle, aber darüber werde ich mich nicht mehr aufregen, wenn sie wollen, das das so weiter geht, dann lass ich sie.




Ich habe genügend großartige Vorschläge gemacht. Von einfachen Ideen, wie die der einfachen Verbesserung des Futtertransports bis hin zu der Mist –U-Bahn ( Tierpark-Rail-Train), oder die Öffnung aller Gehege und den Bau einer riesigen Glaskuppel um das Tierparkgelände für ein Leben in freier Wildbahn. An einem Ort, an dem auch die Vögel endlich frei sein können.




Ich wollte auch fleischfressende Bergelefanten im Harz züchten. Alles blieb mir verwehrt,  alles wurde einfach abgelehnt und für nicht realisierbar erklärt. Für Visionen und Visionäre hat der Osten keinen Platz. Wie traurig, schade, aber sollen sie ruhig weiter so eingeschränkt leben, ich lass sie.




Ich verabschiede mich von den letzten Seelen noch, verwandel mich wieder von dem neuen Gesicht des Tierparks in den Straßenjungen von nebenan, streife mein Superheldenkostüm ab und verlasse klamm heimlich, wie ich es am Morgen bereits getan habe, wie eine Katze mein zweites zu Hause, meinen Katzenkratzbaum,  stempel ab „Klick“, 15.42Uhr und verlasse die grüne Pforte.

Ab jetzt bin ich wieder frei, ab jetzt…wie ein Vogel auf dessen Schultern eine Katze sitzt, die „Miaut“ und weit, weit, noch so viel weiter will als je zuvor.

„Krieg ist die Hölle“… für einen guten Freund.