…Neil allwrong…

 

Meine neue Buchidee. Vielleicht wird es auch einfach gleich ein Pixar Film.
Neil Allwrong, ein Junge der auf einer „Erde“ lebt, in der oder um der es nichts gibt. Kein All, kein Universum, keine Galaxien, keine Planeten, kein Nichts, einfach rein garnichts. Am Himmel und am Horizont ist Schluss, und Neil weiß das. Nur mag er es nicht wahrhaben wollen. Warum kann es etwas nicht geben. Ist das ein Gesetz? Es gibt doch auch Schuhe. Es gibt Rechtsanwälte und es gibt Papierflieger. Er will aber ein Astronaut sein. Er träumt von etwas mehr. Er träumt von etwas unendlich großem. Etwas was hinter dem Bretterverschlag am Himmel existier. Er hat so viele Bücher gelesen, in denen nur etwas über seine Welt steht. Es gibt keine Fiktion, es gibt keine Neuerung, es gibt nur das hier und jetzt und der jetztzustand war schon immer und immer und damals und nun, er ist es eben auch heute, jetzt. Genau jetzt in diesem Moment. Es gibt aber nichts zu lesen über anderes, über das, was in seinem Kopf vor sich geht, Ostberliner dann nicht echt, nur weil es noch niemand aufgeschrieben hat?
Vielleicht träumt er auch nur, dass er in dieser Welt lebt, denn Blitze und Bilder einer anderen Welt flakern immer wieder durch seinen Kopf. Ist er wirklich wach, ist das alles real. Je mehr er sich darüber Gedanken macht, desto mehr verliert er sich in dieser Vorstellung, das alles was gerade ist, gar nicht so wirklich ist. Das es nur ein Traum ist, ein Kartenhaus und er muss einfach die eine Karte heraus ziehen um es zum einstürzen zu bringen. So oft sitzt er am Ende der Wiese, dort wo das Moor beginnt, Schlick und Moder, Schlamm und dreck in dem er immer wieder mit Stöckern kleine Geschichten reinmalt. Dann schließt er die Augen und das Moor vor ihm beginnt zu wabern und zu blühen, seine Gedanken und traumvisonen werden wirklich. In dem Moor beginnt es zu leuchten und er Sitz ein funkeln für das er keinen Namen weiß. Er sieht runde Formen, die sich in Bahnen bewegen, um ihn herum, doch jedesmal wenn er sie berühren will, fliegen sie weiter weg und in ihm wächst ein Druck, dann wird der Druck zu einem keuchen und dann bekommt er keine Luft, erst wenn er auf die Wiese zurückkriecht und in die Wand über ihm aus brettern blickt wird alles wieder ruhig. Eine dumpfe Ruhe, eine Ruhe ohne Gefühl. Eine Ruhe ohne Energie und er merkt wie tief der Wunsch nach dem Moor ist in das er springen will. In dem es Lichter gibt, das blüht. Niel baut sich aus seinem alten goldfischglas und Dingen die er im Keller findet, und einer Wärmflasche, die warm und wohlig ist um die Angst zunehmen, einen Anzug und kehrt zurück zum Moor….wieder malt er, wieder taucht alles auf, dass ihn so glücklich macht und dieses Mal …

Gut, das Bild sieht etwas traurig aus. Aber es zeigt die Situation von Niel. Er lebt in dieser Welt, die so klein, eng und beklemmend ist, in der man ihm sagt, dass es dieses „träumen“ nicht gibt. Er war bei Ärzten aber auch die wussten keine Antwort.

Alles noch sehr verworren. Mal sehen, was daraus wird. Gerade schreibe ich auch nur auf, was mir durch den Kopf geht.
Vielleicht ist er auch völlig allein auf seiner Welt und hat nichts weiter als einen Brief, indem Dinge stehen, die er nicht versteht, sitzt da mit seinem Kreisel am Tisch, dann fällt er hinunter und ihm wird klar, dass der Tisch seine Welt ist und die Tischkante der Horizont und der Fußboden mehr oder Alles sein kein. Nur wie kommt er da hin, wenn es dieses mehr, dieses All doch eigentlich nicht gibt oder geben kann/darf?

 

also viel Platz nach oben…!!!

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