Die Blume der Woche – Jelängerjelieber

*Das Gartengeißblatt (Lonicera caprifolium), auch Echtes Geißblatt, Wohlriechendes Geißblatt oder Jelängerjelieber genannt, ist eine Pflanzenart in der Pflanzenfamilie der Geißblattgewächse (Caprifoliaceae).

Sie ist die Blume, die das Verlangen nach Liebe symbolisiert, das sich an einen Anderen Schmiegen, das am Hals herauf Kriechen, das Umschlingen, das Festhalten und das in den Armen zu Erblühen. Manchmal fehlt es, wenn man da in seinem Zimmer hockt und auf den Boden starrt, wenn einem der Wind in den Harren spielt und sich alles ein wenig unwirklich anfühlt. Der Gedanke herrscht stets im Kopf nicht allein zu sein, nicht in einem Raum sitzen zu wollen, indem der Gedanke aufkeimen kann. Mit etwas Glück steht man auf, schüttelt den Kopf, macht sich ein Brot mit Marmelade, trinkt ein Glas Kakao, setzt sich auf den Boden, schaut zur Decke, durch die Steinerne Wand über Dir, sieht andere Leute genauso da sitzen in ihrem Kämmerlein und fragt sich, warum nicht einfach Klingeln und sagen: „Komm, scheiß auf den Kakao und das Marmeladenbrot, scheiß auf das AN-DIE-DECKE-STARREN und lass uns jetzt mal raus gehen, ist doch schönes Wetter! Lass uns ein paar Stückchen Kreide nehmen, ab zum Alex und ein paar Bilder auf die großen Steinplatten kritzeln, lass uns mal verrückt sein und rings um das Bild schreiben „Dänemark ist schön“, lass uns die Leute angucken, die uns so gedankenverlorene Blicke zuwerfen, und plötzlich zu starren beginnen, weil sie aus ihrem Husch-Husch und ihrem hektischen Keine-Zeit-Haben aufgewacht sind und in der Zeit eines kurzen Atemzuges bemerken, dass nicht das, welches sie anstarren Merkwürdige ist, sondern sie selbst.

Das Wochenende ist in Sicht und es stimmt einen glücklich, denn die Arbeit wird getan sein und man wird Zeit für sich haben, Zeit um abzuschalten, Zeit auf andere Menschen zu zugehen, Zeit etwas Musik zuhören, zu tanzen, zu singen, zu lachen, spielen. Morgen beginnt es, morgen ist Freitag und ab um 3Uhr wird das Wochenende mit warmen und schwitzigen Händen mir „Guten Tag“ sagen, ich weiß es, morgen wird die Sonne untergehen, aber nicht so wie die letzten Tage, sondern mit diesem Gewissen Glanz und wird sagen: „ Hey, Jüngling, du musst jetzt nicht schlafen gehen, komm lass uns etwas machen, irgendwo hingehen, Leute kennen lernen und mal Spaß haben“, man sagt dann freundlich und mit höflichen Worten: “Ja“ und ab geht die wilde Fahrt. Irgendwo, ja, irgendwo hin. Ich freu mich und vielleicht, ja vielleicht sieht man sich sogar und sagt ganz einfach mit kindlicher Stimme, als würde es aus einer Kanone geschossen kommen einander „Hallo“, irgendwo, ja vielleicht irgendwo.

(*)danke an wikipedia, für die ersten 3 sätze in „die blume der woch“ 

Advertisements

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s